Bundesweit

Mit sportlichen Aktivitäten das Leben positiv verändern

Für die adidas Gruppe ist das nicht nur ein Glaubensgrundsatz, sondern ein Auftrag. Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung bewusst, die Kompetenz im Sport und im Business dazu einzusetzen, Menschen und Gesellschaften positiv zu beeinflussen.

Soziales Engagement sowie die Unterstützung von Bedürftigen ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur. Das ganzheitliche Konzept ist auf den drei Säulen "humanitäre Hilfe", "Unterstützung & Training" und "Integration in die Berufswelt" aufgebaut.

In diesem Jahr (2017) liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten weiterhin auf der Berufsintegration sowie der Ausbildung von Flüchtlingen. Insgesamt wird die adidas Gruppe auch 2017 wieder mehr als 30 Flüchtlingen die Möglichkeit eines Praktikums bieten. Zusätzlich ermöglicht das Unternehmen jungen Menschen Einstiegsqualifizierungen sowie Ausbildungen. Hierfür hat die adidas Gruppe zusätzlich neue Ausbildungsplätze für Flüchtlinge geschaffen. Für die Koordination zur Integration von Flüchtlingen hat das Unternehmen in Herzogenaurach eine Stelle für die Dauer von drei Jahren geschaffen. Des Weiteren wird adidas die Hilfsmaßnahmen für die Menschen, die in den Krisenregionen des Nahen Osten leben bzw. in den Anrainerstaaten Zuflucht gesucht haben, fortsetzen. Hier arbeitet adidas mit erfahrenen und anerkannten Hilfsorganisationen, die vor Ort in diesen Ländern mit speziellen Programmen aktiv sind, zusammen.

Die adidas Gruppe setzt unter anderem auf Sport, um Flüchtlingen zu helfen und zu ihrer Integration beizutragen. Gemeinsam mit dem adidas Fund veranstalten Mitarbeiter regelmäßig sportliche sowie kreative Aktivitäten für Flüchtlinge, um sie für ein paar Stunden aus dem Alltag herauszuholen und ihnen einen positiven Ausblick zu geben. Insgesamt haben Mitarbeiter im Jahr 2016 über 1.300 Stunden ihrer Zeit investiert und dazu beigetragen, die Welt durch Sport zum Besseren zu verändern.

Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich engagieren und unterschiedliche Hilfe anbieten, können bei der adidas Gruppe finanzielle Unterstützung für "ihre" Projekte anfragen. So finanzierte das Unternehmen bereits Trikots für Fußballteams, Turniere, Schuhe für Läufer, die am Stadtlauf teilnahmen, und Design-Projekte (Verschönerung der Unterkünfte).

Update zum Engagement

Das Ziel, 30 Flüchtlingen die Möglichkeit zu geben, und damit erste Arbeitserfahrung in Form eines Kurzpraktikums zu sammeln, hat die adidas Gruppe übertroffen. Insgesamt haben im Jahr 2016 33 Flüchtlinge ein Praktikum absolviert. Unter anderem bot die adidas Gruppe 22 Jugendlichen aus fünf unterschiedlichen Ländern ein vierwöchiges Schnupperpraktikum an. Für die Dauer des Praktikums bekam jeder Schüler einen Auszubildenden bzw. einen dualen Studenten als eigenen Mentor zur Seite gestellt. Die jungen Praktikanten wurden in den Fachabteilungen an das Berufsleben herangeführt, konnten über die Schulter schauen, aber auch selbst ausprobieren. Neben regelmäßigem Sprachunterricht bekamen die Jugendlichen auch Workshops in interkultureller Kommunikation und Bewerbertrainings angeboten. Aber auch der Sport kam natürlich nicht zu kurz.

Neben den 22 Schülerpraktikanten haben insgesamt 11 Erwachsene ein sechswöchiges Praktikum absolviert. Außerdem hat das Unternehmen eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die sich intensiv mit dem Thema Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft befasst.

„Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Sport die Kraft haben, Leben zu verändern. Als großes Unternehmen sind wir uns unserer Vorbildrolle bewusst und setzen unsere Kompetenz im Sport und im Business dazu ein, Menschen und Gesellschaften positiv zu beeinflussen. Unser Ziel ist es, jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und sie so bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen. Wir wissen aber auch, dass eine erfolgreiche Integration Zeit braucht. Das ist ein Marathon und kein Sprint.“
Kasper Rorsted CEO adidas Group
Unser Patenschaftsversprechen (PDF, 177 KB)