Das Netzwerk für die Integration wird immer größer

18. Mai 2016

Zahlreiche Unternehmen präsentieren bereits ihre Projekte auf der „Wir zusammen“-Website. Viele weitere sind zudem schon in der Flüchtlingshilfe aktiv. Dazu gehören auch Vorwerk und Unicblue, die sich nun mit ihren Integrationsprojekten dem Netzwerk angeschlossen haben. Zwei weitere Beispiele dafür, wie aktive Unterstützung für die Neuankömmlinge und ihre Integration in die Gesellschaft und die Arbeitswelt aussehen kann.

Für Vorwerk ist es wichtig, dass sich seine Mitarbeiter ehrenamtlich engagieren können. Daher werden sie bis zu vier Stunden in der Woche für die Flüchtlingshilfe freigestellt. Zudem fördert das Familienunternehmen Sprachkurse an der Bergischen Volkshochschule sowie Vorkurse zur Vorbereitung auf eine anschließende Ausbildung oder ein Fachabitur am Bergischen Kolleg. Eine eigens eingerichtete Projektgruppe prüft dann, inwieweit den Kursteilnehmern Praktika sowie Ausbildungs- und Arbeitsplätze bei Vorwerk angeboten werden können.

Auch Unicblue setzt auf die Aus- und Weiterbildung der Ankommenden. Vor knapp einem Jahr starteten bereits drei junge Männer aus Eritrea und Guinea dreijährige duale Ausbildungen in den Bereichen Tischler und Marketing-Kommunikation Kaufmann. Damit leistet das Unternehmen für Marken-, Messe- und Digitalkommunikation nicht nur einen Beitrag zur Integration von Flüchtlingen in die Arbeitswelt, sondern nutzt auch die Chance junge, motivierte Fachkräfte auszubilden. Neben der beruflichen Ausbildung, bietet Unicblue den neuen Teammitgliedern auch Deutschunterricht sowie Gesellschaftskunde an.

Wie können Sie teilnehmen?

Sie haben sich von "Wir zusammen" inspirieren lassen und möchten mit einem eigenen Integrationsprojekt mitmachen?
Dann schließen Sie sich uns an!