Neu bei „Wir zusammen“: Institut für berufliche Zukunft

19. Januar 2018

Auch im neuen Jahr ist das Engagement der deutschen Wirtschaft für die Integration von Geflohenen ungebrochen. Mit dem Institut für berufliche Zukunft (IBZ) kann „Wir zusammen“ ein weiteres Mitglied in seinen Reihen begrüßen. Mit Bildungs- und Jobangeboten sowie der Organisation von Freizeitaktivitäten verhilft das IBZ Zuwanderern für ihr Leben in Deutschland zu einem guten Start.

Zum Programm des Instituts gehört eine einjährige Ausbildung, in der geflüchtete Akademiker zu Lehrkräften für Deutsch als Fremd- oder Zweitsprache qualifiziert werden. Auf diese Weise haben bereits vier Flüchtlinge eine Festanstellung als Deutschlehrer beim IBZ gefunden. Zehn weitere wurden in eine Beschäftigung bei einem anderen Arbeitgeber überführt. Insgesamt haben bisher bereits über 650 Flüchtlinge an Deutschkursen bei dem Bildungsinstitut teilgenommen. Darüber hinaus ist es ein wichtiges Anliegen des Instituts, die Anerkennung von im Ausland erworbenen Abschlüssen zu fördern.

Zudem engagieren sich die Mitarbeiter des IBZ auch für die gesellschaftliche Integration von Geflüchteten. So helfen sie beispielsweise bei der Wohnungssuche, organisieren Fußballturniere sowie gemeinsame Koch-Aktionen und feiern zusammen Feste. Durch die Zusammenarbeit mit der Jungen Islam Konferenz der Mercator Stiftung entstehen außerdem zusätzliche Bildungsangebote zu Themen wie Social Media, Antidiskriminierung oder Radikalisierung. Im Rahmen der Kamingespräche besuchte Prof. Rita Süssmuth, die selbst stark in der Flüchtlingshilfe engagiert ist, Ende 2016 das Institut. Beim Kamingespräch im Februar 2018 wird nun Serap Güler, Staatssekretärin für Integration, zu Gast sein.

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