Unternehmen zeigen Engagement

15. Juni 2016

Mit ganz unterschiedlichen Projekten übernehmen vier weitere Unternehmen im Rahmen von „Wir zusammen“ Verantwortung für die Integration von Flüchtlingen. Die Initiativen von Salamander Industrie-Produkte, Cellex, Kathrin Weber Interim Risiko Management und dem Hit-Technopark haben eine Gemeinsamkeit: Sie setzen auf die Begegnung von Menschen. Durch den persönlichen Kontakt zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen – sei es bei Sprachkursen, Praktika oder Freizeitaktivitäten – fördern sie das gegenseitige Verständnis und die Toleranz für die Kultur und Lebensweise. Damit legen sie einen wichtigen Grundstein für eine gelungene Integration.

Um Flüchtlingen erste Einblicke in die Arbeitswelt des Industrie-Produkte-Herstellers zu geben, bietet Salamander Schnupperpraktika im Logistikbereich an. Nach der Kennenlernphase erhalten die Teilnehmer die Chance auf ein Langzeitpraktikum sowie eine zukünftige Festanstellung. Allen Praktikanten steht ein fester Ansprechpartner zur Seite, der sie bei sprachlichen und sozialen Barrieren unterstützt.

Auch Kathrin Weber Interim Risiko Management ermöglicht Flüchtlingen über Praktika das Arbeitsleben in Deutschland kennenzulernen. Erste Teilnehmerin ist Ragad A. aus Syrien. Ihr werden nicht nur Kenntnisse in der Anwendung von Software-Programmen vermittelt. Sie erhält auch Unterstützung dabei, die Anerkennung ihrer Vorbildung zu beantragen. Weitere Praktikumsplätze mit der Option auf eine langfristige Festanstellung sind geplant.

Das Kennenlernen von Flüchtlingen und Einheimischen steht im Mittelpunkt des Engagements von Cellex. Die Gesellschaft für Zellgewinnung hat an ihrem Standort in Dresden das Programm „Meet new friends“ ins Leben gerufen, bei dem sich Freizeit-Tandems zusammenfinden, die gemeinsam Sport- oder Kulturveranstaltungen besuchen sowie bei einem Begegnungsfest zusammen feiern. Zudem integriert das Musikprojekt Banda Internationale geflüchtete Musiker in die Dresdner Combo Banda Comunale. Dieses Projekt wurde bereits mit mehreren Preisen ausgezeichnet.

Unter der Überschrift „Open Arms“ setzt sich auch der Hit-Technopark für persönliche Kontakte zwischen Neuankömmlingen und Mitarbeitern der ansässigen Unternehmen ein. So vermittelt der Technologiepark-Betreiber Kontakte zwischen geflüchteten Menschen und Ehrenamtlichen, um beispielsweise in Kursen oder Gesprächskreisen den Spracherwerb zu fördern. Zudem wurden bereits gemeinsame Aktionen wie ein Nachbarschaftscafé oder Feste durchgeführt. Darüber hinaus unterstützt das Unternehmen Flüchtlinge dabei, für sie passende Sprachkurse, Praktika, Ausbildungs- und Arbeitsstellen zu finden. Für das „Open Arms“ Projekt wurde eine hauptamtliche Vollzeit-Mitarbeiterin eingestellt.

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