Vierfache Verstärkung für „Wir zusammen“

29. Juli 2016

Der Monat Juli endet. Es ist zugleich der Start für vier neue Mitglieder, die mit ihren Projekten zur Unterstützung von Flüchtlingen unter dem Dach von „Wir zusammen“ künftig mitwirken: Nestlé Deutschland AG, Hermes Fulfilment, Roche Diagnostics und Werder Bremen.

„Nestlé hilft“: Das ist der Titel des Programms, mit dem das Unternehmen deutschlandweit Neuankömmlingen die Integration erleichtert. Zu den Spenden gehören neben Nahrungsmitteln auch Sportartikel und Nähmaschinen. Im Rahmen der „Social Days“ erhalten Nestlé Mitarbeiter Sonderurlaub, um sich den ehrenamtlichen Tätigkeiten in der Flüchtlingshilfe widmen zu können. Mit berufsvorbereitenden Angeboten, Praktika und der dualen Berufsausbildung möchte Nestlé den Zugang zum Arbeitsmarkt für Flüchtlinge erleichtern, zudem finanziert das Unternehmen Sprachkurse.

Geflüchteten eine Chance zu geben und deren Potenziale zu nutzen – das ist die Intention des Projekts „Bildung. Integration. Perspektive.“ von Hermes Fulfilment. So werden beispielsweise Ankommende aus Eritrea auf eine Tätigkeit im Versand vorbereitet, mit Deutsch-Intensivkurs, Praktikum und beruflicher Weiterbildung. Zehn von ihnen sollen im Oktober fest eingestellt werden. Auch die Hermes-Mitarbeiter sind involviert: Bei den vierwöchigen Praktika stehen sie den neuen Kollegen mit Rat und Tat zur Seite.

„Aus Fremden werden Freunde“: So lautet die Roche-Initiative, mit der das Unternehmen Neuankommende willkommen heißt und bei der Eingliederung in unsere Gesellschaft und Arbeitswelt unterstützt. Dabei steht Roche mit karitativen Organisationen und den Städten vor Ort in regelmäßigem Kontakt. Viele Roche-Mitarbeitende engagieren sich ehrenamtlich in den internen Projektgruppen in den Bereichen Sport, Sprache und Kultur, dazu kommen gezielt Spenden- und Sammelaktionen. Gelebte Integration: In diesem Jahr hat Roche zehn auszubildende Flüchtlinge eingestellt und bietet rund 40 Praktika- und Hospitanz-Plätze sowie verschiedene Berufsstart- und Qualifizierungsprogramme an.

WERDER BEWEGT: Der Fußball-Bundesligist aus dem hohen Norden unterstützt geflüchtete Kinder und Jugendliche. Dazu zählen zahlreiche Sport- und Bildungsangebote wie Trainingseinheiten, Ferien-Camps und Turniere. In die Programme fließen neben der sportlichen Expertise von Werder Bremen auch die sozialpädagogische Kompetenz eines renommierten Kooperationspartners. Ein großer Teil der Freikarten wurde an die Flüchtlingsprogramme verteilt. In der abgelaufenen Saison erreichte der Verein etwa 6.300 Kinder und Jugendliche. Auch die Profis des Clubs sind engagiert: Sie suchten das Gespräch mit den Heranwachsenden, um herauszufinden, was wirklich gebraucht wird. Das Ergebnis: In einer Wohneinrichtung kümmert sich ein eigens dafür eingestellter Sportkoordinator künftig um 88 unbegleitete Minderjährige.

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