„Wir zusammen schaffen Zukunft“: Fortsetzung in Essen

11. Juli 2017

Mit der vierten Auflage von „Wir zusammen schaffen Zukunft“ am 6. Juli 2017 in Essen konnte „Wir zusammen“ erneut zahlreiche Unternehmen erreichen und zum Dialog über die Integration von Flüchtlingen anregen. Nach München, Hamburg und Frankfurt hatte das Netzwerk „Wir zusammen“ gemeinsam mit dem Handelsblatt diesmal ins Ruhrgebiet eingeladen. Rund 120 Gäste lauschten den Beiträgen von Vertretern aus Behörden, Instituten und „Wir zusammen“ Mitgliedsunternehmen, die in Vorträgen und Diskussionsrunden sowie durch Best Practice Beispiele über den aktuellen Stand der Integration von Flüchtlingen informierten. Die rege Teilnahme sowohl während der Veranstaltung als auch der persönliche Austausch im Anschluss an den offiziellen Teil, zeigte, welchen hohen Stellenwert das Thema für die Anwesenden hat.

„Sowohl Mitglieder als auch interessierte Unternehmen profitieren seit eineinhalb Jahren von dem stetig wachsenden Know-how des Netzwerks“, erläutert Marlies Peine, Sprecherin von „Wir zusammen“. „Durch unsere Dialogreihe haben wir eine wichtige Plattform für das Thema ‚Integration in Arbeit‘ geschaffen, bei dem unsere Mitgliedsunternehmen persönlich von ihren Initiativen und Erfahrungen berichten und so Wege für weiteres Engagement von Unternehmen in diesem Bereich aufzeigen.“ Marlies Peine ergänzt: „Einige unserer Mitglieder bieten Interessierten zudem an, die Projekte live zu besuchen, denn so können sie einen authentischen Einblick erhalten und sich Inspirationen für eigene Umsetzungen holen.“

Als Leiterin Corporate Social Responsibility hieß Ariane Derks vom Gastgeber thyssenkrupp die Gäste willkommen und betonte, dass thyssenkrupp als Unternehmen sich seiner Verantwortung für die Menschen, die nach Deutschland kommen, sehr bewusst ist: „Unser langfristiges Ziel ist es, dass man im Einstellungsprozess in Zukunft gar nicht mehr differenzieren muss, ob neue Kollegen geflüchtet sind oder nicht.“ Uwe Tigges, Personalvorstand und Arbeitsdirektor bei innogy berichtete: „Es hat sich herausgestellt, dass wir gerade gut qualifizierten Geflüchteten über Praktika hinaus mehr Zeit geben müssen, sich länger in ein Arbeitsfeld und die Fachbegriffe einzuarbeiten. Das setzen wir jetzt bei uns im Rahmen eines Einstiegsprogramms um.“ Wolfgang Anthes, Geschäftsführer von Open Grid, gab einen Ausblick in eine Zukunft, in der das Unternehmen eine gute Mischung an Arbeitskräften unterschiedlicher Herkunft haben wird. „In zwei bis drei Jahren werden wir fertig ausgelernte Auszubildende haben und ich freue mich, wenn wir sie bei uns einbinden können. Ich sehe keinen Unterschied zwischen Kollegen, die hier geboren oder aus anderen Ländern nach Deutschland gekommen sind.“

Als Vertreter aus Behörden und Instituten auf dem Podium mit dabei waren unter anderem Jutta Cordt, Präsidentin beim Bundesamt für Migration und Fluchtlinge, Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement bei der Regionaldirektion NRW bei der Bundesagentur für Arbeit sowie Cornelia C. Kliment, Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung. Durch den Abend führte Moderator Christian Rickens, Ressortleiter Agenda beim Handelsblatt. Im Anschluss an Vorträge und Diskussionen tauschten sich die Teilnehmer noch intensiv untereinander aus und knüpften neue Kontakte.

Mit den drei bisherigen Ausgaben der Reihe konnten „Wir zusammen“ und das Handelsblatt bereits über 420 interessierte Unternehmen auf dem Weg zu einer eigenen Initiative für die Integration von Flüchtlingen umfassend informieren. Die nächste Veranstaltung findet nach einer kurzen Sommerpause am 31. August 2017 in der Da Capo Eventhalle in Leipzig statt. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

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Jutta Cordt, Präsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bei der Veranstaltungsreihe "Wir zusammen schaffen Zukunft" in Essen.
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Jutta Cordt, Präsidentin, Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF), bei der Veranstaltungsreihe "Wir zusammen schaffen Zukunft" in Essen.
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"Wir zusammen"-Mitgliedsunternehmen im Gespräch auf der Bühne. V.l.n.r.: Wolfgang Anthes, Geschäftsführer, Open Grid Europe; Ariane Derks, Leiterin Corporate Social Responsibility, thyssenkrupp; Christian Rickens, Moderator und Ressortleiter Agenda beim Handelsblatt; Uwe Tigges, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, innogy.
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"Wir zusammen"-Mitgliedsunternehmen im Gespräch auf der Bühne. V.l.n.r.: Wolfgang Anthes, Geschäftsführer, Open Grid Europe; Ariane Derks, Leiterin Corporate Social Responsibility, thyssenkrupp; Christian Rickens, Moderator und Ressortleiter Agenda beim Handelsblatt; Uwe Tigges, Personalvorstand und Arbeitsdirektor, innogy.
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Mohammad Ali Alnaser (Mitte), Stipendiat der Deutschen Universitätsstiftung, erklärt wie wertvoll für ihn ein Stipendium in Deutschland ist.
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Mohammad Ali Alnaser (Mitte), Stipendiat der Deutschen Universitätsstiftung, erklärt wie wertvoll für ihn ein Stipendium in Deutschland ist.
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Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement, Regionaldirektion NRW, Bundesagentur für Arbeit, erklärte Vorgehensweisen der BA zur Einstufung der Qualifizierung von Flüchtlingen.
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Torsten Withake, Geschäftsführer Arbeitsmarktmanagement, Regionaldirektion NRW, Bundesagentur für Arbeit, erklärte Vorgehensweisen der BA zur Einstufung der Qualifizierung von Flüchtlingen.
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