Hoher Besuch beim 1. FC Köln und „Wir zusammen“

4. April 2017 - Köln

Angela Merkel besucht Heimspiel gegen Eintracht Frankfurt / Partie steht ganz im Zeichen der Flüchtlingsintegration

Wenn der 1. FC Köln am 4. April Eintracht Frankfurt im RheinEnergieSTADION empfängt, wird das für den Club der Domstadt kein ganz normales Heimspiel sein. Denn die Bundesligapartie wird im Zeichen der Integration von Flüchtlingen stehen. Gemeinsam mit „Wir zusammen“ begrüßt der Fußballverein als Ehrengast Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie „Wir zusammen“ Akteure aus ganz Deutschland. Rund 200 Projektverantwortliche der Unternehmen und Flüchtlinge aus deren Initiativen kommen der Einladung des Clubs nach und werden das Spiel live vor Ort verfolgen. Zudem beteiligen sich zwei weitere Netzwerk-Mitglieder an der Aktion: Die Deutsche Post DHL Group und die Studienkreis GmbH wählten aus den Reihen der von ihnen betreuten Flüchtlinge die Einlaufkinder im Alter zwischen 7 und 17 Jahren aus. Darüber hinaus ist das Logo des Netzwerks im Stadion prominent vertreten. Auf den Banden am Spielfeldrand ebenso wie auf den Trikots der Kölner Elf.

„Wir freuen uns sehr darüber, dass der 1. FC Köln mit der Einladung zu diesem tollen Fußballevent so großen Einsatz für die Flüchtlingsintegration zeigt“, sagt Ralph Dommermuth, Gründer und Initiator von „Wir zusammen“. „Mit diesem Engagement beweist der Verein einmal mehr, wie kreativ unsere Mitglieder dabei sind, eine breite Öffentlichkeit auf dieses wichtige Thema aufmerksam zu machen und bei der Integration von Flüchtlingen mitzuhelfen.“

Eine besondere Signalwirkung hat an diesem Fußballabend das „Wir zusammen“ Trikot, in dem die Kicker der Domstadt auflaufen werden. Es trägt ein rotes Herz und symbolisiert die verbindende Kraft des Sports, der sprachliche und kulturelle Barrieren mühelos überwindet. Auch die Bundeskanzlerin wird eines dieser Trikots von Vertretern des Vereins erhalten.   

Bereits seit 2013 ist der 1. FC Köln mit seiner Stiftung „Mer stonn zo dir!“ in der Flüchtlingshilfe aktiv und schloss sich im Juni 2016 dem „Wir zusammen“ Netzwerk an. Zu den Projekten des Clubs gehört unter anderem ein wöchentliches Training für Flüchtlingskinder zwischen acht und 14 Jahren, bei dem sie gemeinsam mit Kindern des Partnervereins CfB Ford-Niehl ihr Können auf dem Platz verbessern. So wurden zahlreiche neue Freundschaften geknüpft, die den Start in ein neues Leben in Köln vereinfacht haben. Mit dem Projekt „Vielfalt als Vorteil“ setzen sich Verein und Stiftung darüber hinaus auch gegen Rassismus und Diskriminierung ein. Und auch Einladungen an Flüchtlinge zu Heimspielen wurde für den 4. April nicht zum ersten Mal ausgesprochen: Mehr als 1.000 Zuwanderer verfolgten bereits als Zuschauer Partien des Clubs im RheinEnergieSTADION.

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ralph Dommermuth und „Wir zusammen“ Einlaufkinder

Bundeskanzlerin Angela Merkel, Ralph Dommermuth und „Wir zusammen“ Einlaufkinder

V.l. Norbert Graefrath, Personalvorstand und Arbeitsdirektor RheinEnergie AG, Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Ford-Werke GmbH, Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Alexander Wehrle, Geschäftsführer 1. FC Köln, Lionel Souque, Mitglied des Vorstands REWE Group, Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender United Internet und Gründer von „Wir zusammen“.

V.l. Norbert Graefrath, Personalvorstand und Arbeitsdirektor RheinEnergie AG, Gunnar Herrmann, Vorsitzender der Geschäftsführung Ford-Werke GmbH, Dr. Angela Merkel, Bundeskanzlerin der Bundesrepublik Deutschland, Alexander Wehrle, Geschäftsführer 1. FC Köln, Lionel Souque, Mitglied des Vorstands REWE Group, Ralph Dommermuth, Vorstandsvorsitzender United Internet und Gründer von „Wir zusammen“.

Bundeskanzlerin Merkel erhält „Wir zusammen“ Sondertrikot des 1. FC Köln

Bundeskanzlerin Merkel erhält „Wir zusammen“ Sondertrikot des 1. FC Köln

Die „Wir zusammen“ Mitglieder vor dem Stadion des 1. FC Köln

Die „Wir zusammen“ Mitglieder vor dem Stadion des 1. FC Köln

Wie können Sie teilnehmen?

Sie haben sich von "Wir zusammen" inspirieren lassen und möchten mit einem eigenen Integrationsprojekt mitmachen?
Dann schließen Sie sich uns an!