Durch Eigeninitiative kam Ahmad A. zu Postcon

Vor drei Jahren musste Ahmad A. aus seiner Heimat Syrien fliehen. Zu diesem Zeitpunkt hatte er sein Jura Studium fast abgeschlossen. In Deutschland angekommen, konnte er aber nicht direkt zurück an die Uni, da seine Deutschkenntnisse nicht ausreichten. Unterstützt vom Jobcenter absolvierte er einen Sprachkurs und startete auf eigene Faust mit der Suche nach einem Job. Denn er wollte Geld verdienen und gleichzeitig die Arbeitswelt in Deutschland kennen lernen.

Er hatte Glück: Postcon, der größte alternative Briefdienstleister Deutschlands, lud den heute 25-Jährigen zum Bewerbertag ein und bot ihm sofort eine Stelle an. Seither ist er im Sortierzentrum in Essen im Einsatz. Damit ist er einer von 16 Flüchtlingen, die das Unternehmen aktuell beschäftigt. Und es sollen noch mehr werden: Bis August dieses Jahres will Postcon mindestens noch zwanzig weitere Flüchtlinge einstellen. Jeder von ihnen erhält einen persönlichen Betreuer.

Für Ahmad A. hat Ömer Tartici diese Aufgabe übernommen. Er steht seinem neuen Kollegen beruflich zur Seite, unterstützt ihn unter anderem auch bei Behördengängen und erleichtert ihm durch die täglichen Gespräche das Deutschlernen. Und das ist für Ahmad A. ganz wichtig. Schließlich möchte er, sobald seine Sprachkenntnisse es zulassen, in Deutschland weiter studieren. Und auch die Finanzierung für diese Zeit ist schon geplant: Wie viele Nachwuchsakademiker hat er vor, neben dem Studium in Teilzeit bei Postcon zu arbeiten.

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