Bei temps erlernt Suod A. seinen Traumberuf

Lackierer zu werden, wünschte sich Suod A. schon immer. Doch bevor er diesen Beruf in seiner Heimat Irak ergreifen konnte, musste er sie verlassen. Seine Flucht führte den heute 21-jährigen nach Deutschland, wo er vom Sprach- und Integrationsprojekt für jugendliche Flüchtlinge (kurz „SPRINT Projekt“) der temps Malerbetriebe erfuhr. Er bewarb sich und wurde in das mehrstufige Programm aufgenommen.

Im April 2016 begann für ihn und 16 weitere Geflohene die erste Phase, in der es um die sprachliche Integration ging. Nachdem er diesen Part erfolgreich absolviert hatte, wechselte er in das SPRINT-DUAL Projekt, in dem die berufliche Integration im Fokus stand. Umfassend vorbereitet, startete er dann im August 2017 mit seiner Ausbildung zum Lackierer.

Dabei kann Suod A. von der Erfahrung eines „alten Hasen“ in diesem Beruf profitieren: Joachim Förster ist bereits seit 35 Jahren in der Lackiererei von temps beschäftigt. Und er ist begeistert von seinem neuen Mitarbeiter: „Seine Auffassungsgabe ist sehr hoch und er arbeitet sehr gewissenhaft. Manchmal muss ich ihn zweimal rufen, bevor er reagiert, weil er so vertieft in seine Arbeit ist.“ Und auch der junge Iraker schätzt seinen Mentor und dessen Hilfsbereitschaft in allen Situationen. „Wenn ich etwas nicht verstehe, ist es für Herrn Förster kein Problem es mir mehrmals zu erklären.“ Dass Suod A. hochmotoviert bei der Sache ist, zeigen auch seine guten Schulnoten – besonders im Fach Deutsch. Dabei berichtet er, dass die Sprachbarriere für ihn aktuell noch die schwierigste Herausforderung sei.

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