Der Einsatz von Mhamed Maen A. motiviert auch deutsche Azubis bei thyssenkrupp

Auf verschlungenen Wegen kam Mhamed Maen A. von Damaskus nach Duisburg. Zunächst floh der junge Syrer vor dem Krieg in seinem Heimatland nach Ägypten, wo er sein Abitur machte. Zwei Jahre später wagte er die Flucht über das Mittelmeer nach Italien. Von dort ging es weiter nach Deutschland. Im Ruhrgebiet angekommen lernte der heute 24-Jährige schnell Deutsch und konnte durch eine Initiativbewerbung das Interesse von thyssenkrupp wecken.

Der Konzern engagiert sich unter anderem mit 150 zusätzlichen Ausbildungs- und 230 Praktikumsplätzen für Flüchtlinge. Einen dieser Plätze erhielt Mhamed Maen A., der nun eine Ausbildung zum Fachinformatiker absolviert und inzwischen fast akzentfrei Deutsch spricht. Für diejenigen, die noch nicht ganz so sicher mit der Sprache umgehen, bietet thyssenkrupp zusätzlich Kurse an. Zudem hat das Unternehmen, das zu den Initiatoren von „Wir zusammen“ gehört, eine eigene Task Force ins Leben gerufen, um die Integration der neuen Kollegen voranzutreiben.

Für seine Ausbilderin Sabrina Dannies ist Mhamed Maen A., der in Syrien als Bäcker arbeitete, eine Bereicherung. Mit seinem Einsatz und seinem Lernwillen legt er nicht nur den Grundstein für seinen eigenen beruflichen Erfolg, sondern motiviert auch deutsche Azubis noch mehr zu geben.

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