Mit sportlichen Aktivitäten das Leben positiv verändern

Für adidas ist das nicht nur ein Glaubensgrundsatz, sondern ein Auftrag. Das Unternehmen ist sich seiner Verantwortung bewusst, die Kompetenz im Sport und im Business dazu einzusetzen, Menschen und Gesellschaften positiv zu beeinflussen.

Soziales Engagement sowie die Unterstützung von Bedürftigen ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur. Das ganzheitliche Konzept ist auf den drei Säulen "humanitäre Hilfe", "Unterstützung & Training" und "Integration in die Berufswelt" aufgebaut.  

Seit 2017 liegt der Schwerpunkt der Aktivitäten auf der Berufsintegration sowie der Ausbildung. Insgesamt wird adidas auch 2018 wieder Geflüchteten die Möglichkeit eines Praktikums bieten. Zusätzlich ermöglicht das Unternehmen jungen Menschen Einstiegsqualifizierungen sowie Ausbildungen. Hierfür hat adidas zusätzlich neue Ausbildungsplätze geschaffen. Für die Koordination der Integrationsmaßnahmen hat das Unternehmen in Herzogenaurach eine dauerhafte Stelle geschaffen.

Des Weiteren wird adidas die Hilfsmaßnahmen für die Menschen, die in den Krisenregionen des Nahen Osten leben bzw. in den Anrainerstaaten Zuflucht gesucht haben, fortsetzen. Hier arbeitet adidas mit erfahrenen und anerkannten Hilfsorganisationen, die vor Ort in diesen Ländern mit speziellen Programmen aktiv sind, zusammen.

adidas setzt unter anderem auf Sport, um Geflüchteten zu helfen und zu ihrer Integration beizutragen. Gemeinsam mit dem adidas Fund veranstalten Mitarbeiter regelmäßig sportliche sowie kreative Aktivitäten für Flüchtlinge, um sie für ein paar Stunden aus dem Alltag herauszuholen und ihnen einen positiven Ausblick zu geben. adidas Mitarbeiter haben viele Stunden ihrer Zeit investiert und dazu beigetragen, die Welt durch Sport zum Besseren zu verändern.

Mitarbeiter, die sich ehrenamtlich engagieren und unterschiedliche Hilfe anbieten, können bei adidas finanzielle Unterstützung für ‚ihre‘ Projekte anfragen. So finanzierte das Unternehmen bereits Trikots für Fußballteams, Turniere, Schuhe für Läufer, die am Stadtlauf teilnahmen, und Design-Projekte (Verschönerung der Unterkünfte).

Update zum Engagement

Seit 2016 haben insgesamt 80 Flüchtlinge ein Praktikum absolviert. Allein 2017 haben 47 Praktikanten aus vielen verschiedenen Ländern ein Schnupperpraktikum bei adidas gemacht. Von den insgesamt 80 Praktikanten wurden sechs in eine Anstellung übernommen. 10 ehemalige Schülerpraktikanten konnten eine Einstiegsqualifizierung starten. Bereits vier haben nach der Einstiegsqualifizierung eine Ausbildung bei adidas begonnen. Die anderen sechs sind noch in der Einstiegsqualifizierung und werden voraussichtlich im September ihre Ausbildung beginnen. 2017 konnten 11 Geflüchtete direkt, ohne ein vorangegangenes Praktikum, eingestellt werden.

Schülerpraktikanten bekommen für die Dauer des Praktikums einen Auszubildenden bzw. einen dualen Studenten als eigenen Mentor zur Seite gestellt. Die Praktikanten wurden in den Fachabteilungen an das Berufsleben herangeführt, konnten über die Schulter schauen, aber auch selbst ausprobieren. Neben regelmäßigem Sprachunterricht bekommen die Praktikanten auch Workshops in interkultureller Kommunikation und Bewerbertrainings angeboten. Aber auch der Sport kommt natürlich nicht zu kurz.

Seit Beginn der Initiative hat das Unternehmen eine Projektgruppe ins Leben gerufen, die sich intensiv mit dem Thema Integration von Flüchtlingen in die Gesellschaft befasst.

Kasper Rorsted - CEO adidas Group

„Wir sind davon überzeugt, dass wir durch Sport die Kraft haben, Leben zu verändern. Als großes Unternehmen sind wir uns unserer Vorbildrolle bewusst und setzen unsere Kompetenz im Sport und im Business dazu ein, Menschen und Gesellschaften positiv zu beeinflussen. Unser Ziel ist es, jungen Menschen Entwicklungsmöglichkeiten aufzuzeigen und sie so bei der Gestaltung ihrer Zukunft zu unterstützen. Wir wissen aber auch, dass eine erfolgreiche Integration Zeit braucht. Das ist ein Marathon und kein Sprint.“

Kasper Rorsted
CEO adidas Group

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