Bei Axalta starten Flüchtlinge in den Beruf

Axalta Coating Systems in Wuppertal, ein weltweit führender Anbieter von Flüssig- und Pulverlacken, hat bereits im Januar 2016 im Rahmen des Programms „Start in den Beruf“ der Chemietarifvertragsparteien fünfzehn Plätze für die berufliche Integration von Flüchtlingen angeboten.

Im Rahmen einer zwölfmonatigen Berufsausbildungsvorbereitungsmaßnahme haben die Teilnehmer die Möglichkeit durch Hospitation in den unterschiedlichen Arbeitsbereichen verschiedene Berufe wie Chemikant und Produktionsfachkraft Chemie, Fachlagerist, Maschinen- und Anlagenführer, Industriemechaniker sowie Elektroniker kennenzulernen. Dazu kommen der Berufsschulunterricht als auch innerbetriebliche Schulungen.

Eine bestehende Kooperation mit der Diakonie wird zur sozialpädagogischen Betreuung der Teilnehmer genutzt. Gemeinsame sportliche Aktivitäten sowie Beratung und Unterstützung in Alltagsfragen und bei Problemen gehören zum Angebot. Bei sprachlichen Schwierigkeiten helfen Mitarbeiter des Unternehmens, die die jeweilige Muttersprache oder Amtssprache der Flüchtlinge beherrschen.

Bei der Planung des Anschlusses an die zwölfmonatige Maßnahme erfolgt eine differenzierte Vorgehensweise. Primär gilt die Aufnahme eines Berufsausbildungsverhältnisses. In Einzelfällen kann auch die Aufnahme eines Arbeitsverhältnisses oder ein weiterer Schulbesuch erstrebenswert sein.

Holger Lassen - Geschäftsführer, Axalta Coating Systems Germany GmbH & Co. KG

„Gern haben wir die Flüchtlinge bei uns aufgenommen und helfen bei der beruflichen und sozialen Integration. Es ist eine Freude zu beobachten, wie wichtig unsere Maßnahmen für die geflüchteten Menschen sind. Ich freue mich auch, dass unsere Belegschaft den neuen Kollegen so offen gegenübersteht. Denn ein respektvoller Umgang zählt zu den wichtigsten Werten unseres Unternehmens.“

Holger Lassen
Geschäftsführer, Axalta Coating Systems Germany GmbH & Co. KG

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