Hunderte Praktika für Flüchtlinge und vieles mehr

Daimler setzt auf die Unterschiedlichkeit seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Vielfältige Erfahrungen, Perspektiven und Kompetenzen – weltweit und unternehmerisch werden genutzt. Sie spiegeln die Vielfalt der Kunden, Lieferanten und Investoren wider. Alle Beschäftigten tragen dazu bei, ein respektvolles und wertschätzendes Arbeitsumfeld zu schaffen. So gestalten alle gemeinsam die Zukunft von Daimler mit. Daimler ist überzeugt, dass mehr Vielfalt zu besseren Ergebnissen führt. Für das global agierende Unternehmen ist es eine Verpflichtung, Vielfalt zu fördern und zu fordern, denn Spitzenleistungen sind unabhängig von Geschlecht, Alter und Herkunft.

Geflüchtete Menschen gehören seit Jahrzehnen zu den Beschäftigten. Daimler unterstützt die Integration auf vielfältige Weise – sowohl bei der sozialen als auch beruflichen Integration. Das bekannteste Integrationsprojekt von Daimler in Deutschland ist seit 2015 das „Brückenpraktikum für Flüchtlinge und Asylbewerber“. Ziel der Brückenpraktika war es, Flüchtlingen einen Weg in den deutschen Arbeitsmarkt zu ebnen.

Daimler bot das Brückenpraktikum in enger Zusammenarbeit mit der Bundesagentur für Arbeit und den jeweiligen regionalen Jobcentern an.

Die Flüchtlinge erlernten im Brückenpraktikum praktische Grundkenntnisse zur Arbeit in der Industrieproduktion und besuchten täglich einen Deutschkurs. Die Sprachkurse zielten auch darauf ab, den Teilnehmern in der deutschen Arbeitswelt weiterzuhelfen. So wurden zusammen Bewerbungsunterlagen erstellt und Vorstellungsgespräche auf Deutsch trainiert. Die Bundesagentur für Arbeit finanzierte die ersten sechs Wochen des Brückenpraktikums. In den restlichen Wochen vergütete Daimler die Arbeitszeit auf Basis des Mindestlohngesetzes. Insgesamt nahmen rund 1.000 Menschen an einem Brückenpraktikum bei Daimler teil. Das Programm war sehr erfolgreich. Zahlreiche Teilnehmer wurden nach dem Brückenpraktikum an Mittelständler, Zeitarbeitsfirmen oder in eine Berufsausbildung weitervermittelt.

Neben den Brückenpraktika haben bei Daimler schon länger Werke, Niederlassungen und die Konzerntochter EvoBus Praktika und andere Einsatzmöglichkeiten für junge Flüchtlinge angeboten. Rund 175 weitere Teilnehmer sind oder waren dabei in verschiedenen Berufsfeldern im Einsatz. Dazu kommen seit 2015 nochmal rund 200 Flüchtlinge, die in den Ausbildungswerkstätten des Konzerns ein ein- bis vierwöchiges Orientierungspraktika absolviert haben. Zählt man all diese Initiativen mit dem Schwerpunkt Brückenpraktikum zusammen, unterstützte Daimler in den vergangenen Jahren bislang mehr als  1.200 Flüchtlinge auf diese Weise bei der beruflichen Integration.

Aber das ist noch nicht alles. Das Unternehmen hat zudem 50 zusätzliche Ausbildungsplätze für Flüchtlinge zur Verfügung gestellt, die über das übliche Kontingent an Ausbildungsplätzen bei Daimler hinausgehen. Momentan sind alle dieser Plätze belegt.

Neben der beruflichen Integration engagiert sich Daimler auch bei der sozialen Integration der Flüchtlinge und unterstützt zahlreiche Hilfsaktionen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Mit Spendenaktionen des Unternehmens und der Mitarbeiter werden Flüchtlings-Hilfsprojekte in ganz Deutschland auch finanziell unterstützt. Die Bandbreite der Hilfsaktionen reicht von der Finanzierung weiterer Deutschkurse für Flüchtlinge bis zur Unterstützung bei Renovierungen von Flüchtlingsunterkünften. Darüber hinaus setzen sich die Standorte in lokalen Projekten bei der sozialen Integration ein. Beschäftigte des Unternehmens engagieren sich persönlich und direkt bei den Initiativen vor Ort.

Dr. Dieter Zetsche - Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Daimler AG
„Daimler ist in nahezu allen Ländern der Welt aktiv. Internationalität und das respektvolle Miteinander verschiedener Nationalitäten sind bei uns seit Jahrzehnten gelebter Alltag. Allein in Deutschland arbeiten Menschen rund 140 verschiedener Nationalitäten bei Daimler. Für uns ist es daher selbstverständlich, gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und die soziale und berufliche Integration von Flüchtlingen zu unterstützen.“

Dr. Dieter Zetsche
Vorsitzender des Vorstands der Daimler AG und Leiter Mercedes-Benz Cars, Daimler AG

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