Integration leben – Nachbarschaft stärken

Die Deutsche Wohnen SE möchte Flüchtlingen dringend benötigten Wohnraum zur Verfügung stellen und gleichzeitig die Integration der Flüchtlinge in den Quartieren der Deutsche Wohnen fördern.

Mit der Patenschaft für das Projekt „Integration leben – Nachbarschaft stärken“ stellt die Deutsche Wohnen SE Flüchtlingen dringend benötigten Wohnraum zur Verfügung und fördert gleichzeitig die Integration der Flüchtlinge in den Quartieren. Eine erfolgreiche und nachhaltige Integration ist hierbei nur in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Akteuren möglich, wie den Mietern, den zuständigen Behörden, sozialen Trägern und weiteren öffentlichen Institutionen. Das Integrationsprojekt besteht aus verschiedenen Maßnahmen.

Wohnungen und Wohngemeinschaften für jugendliche Flüchtlinge

Die Deutsche Wohnen SE vergibt zahlreiche Wohnungen aus ihrem Bestand an Flüchtlinge. Bereits Anfang 2015 hat sie eine Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Gesundheit und Soziales (LAGESO) initiiert. Zwei weitere Kooperationen sollen darüber hinaus einer ganz besonders schutzwürdigen Gruppe helfen: jugendlichen Flüchtlingen, die alleine nach Deutschland gekommen sind. Hier arbeiten sie mit JaKuS e.V. einem Berliner Träger der Jugendhilfe, der Pad gGmbH und dem Kinder- und Jugendhilfe-Verbund zusammen und stellen Wohnungen als Einzelwohnungen oder Wohngemeinschaften zur Verfügung. Die jugendlichen Flüchtlinge werden dort intensiv von den Kooperationspartnern von Deutsche Wohnen betreut.

Integrationsprojekte fördern

Darüber hinaus fördert Deutsche Wohnen in ihren Quartieren Projekte zur Integration von Flüchtlingen. Beispiele hierfür sind die Adaption des bewährten Wohnführerscheins – ein Qualifizierungsprogramm, das junge Menschen fit für die eigene Wohnung macht – auf die Bedürfnisse jugendlicher Flüchtlinge sowie die Qualifizierung eines Sozialarbeiters mit syrischen Wurzeln. Gemeinsam mit Bezirken, sozialen Vereinen und anderen Akteuren unterstützt die Deutsche Wohnen Begegnungsprojekte, z.B. ein Café und eine Nähstube zum interkulturellen und niedrigschwelligen Austausch. Ende 2015 förderte die Deutsche Wohnen SE einen besonderen Weltrekord: den Bau des längsten Picknicktisches der Welt – ein Gemeinschaftsprojekt von Flüchtlingen, Anwohnern, Schülern und Studenten. Die Projekte werden sowohl finanziell als auch durch die mietfreie Bereitstellung von Gewerbeeinheiten und benötigter Fachexpertise unterstützt.

Update des Engagements

In Kooperation mit dem Verein JaKus, einem Berliner Träger der Lebenshilfe, wurde das Integrationsprojekt „Wohnführerschein für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ Anfang 2017 erfolgreich abgeschlossen. Durch eine mietfreie Gewerbeeinheit und finanzielle Mittel für die Weiterqualifizierung eines syrischen Sozialpädagogen für die Betreuung von jugendlichen Flüchtlingen durch die Deutsche Wohnen SE konnten sieben junge Flüchtlinge aus Syrien, Iran, Irak und Ghana das Know-how erlangen, was man zur Anmietung einer Wohnung in Deutschland braucht. Das erfolgreiche Konzept des Wohnführerscheins, das junge Menschen auf das Leben in ihrer ersten eigenen Wohnung vorbereitet, wurde hierfür auf die Bedürfnisse von jungen Geflüchteten adaptiert. Dabei auf die Flüchtlinge einzugehen und ihnen die Zusammenhänge und Besonderheiten des deutschen Mietrechts zu erklären, hat JaKus e.V. mit seiner Expertise übernommen. Die Deutsche Wohnen SE unterstützte das Programm nicht nur finanziell, sondern auch inhaltlich. Durch den Einsatz der Deutsche Wohnen und anderen Wohnungsunternehmen konnten Bewerbungsgespräche für Wohnungen besonders realitätsnah in den Räumlichkeiten und durch Fachpersonal durchgeführt werden. Durch dieses Engagement wurde den jungen Flüchtlingen durch den Erwerb von Wohnkompetenz nicht nur eine Perspektive in ihrer neuen Heimat gegeben, sondern auch Selbstbewusstsein bei der Suche nach einer Wohnung und bei der Kommunikation mit Wohnungsunternehmen und Nachbarn.​

Lars Wittan - Lars Wittan, Chief Investment Officer Deutsche Wohnen SE
„Die gesamte Wohnungswirtschaft steht vor einer großen Herausforderung. Wir nehmen diese Aufgabe an, übernehmen Verantwortung und engagieren uns in vielfältiger Weise für Flüchtlinge.“

Lars Wittan
Lars Wittan, Chief Investment Officer Deutsche Wohnen SE

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