Berufliche Integration von geflüchteten Menschen

Einbindung Geflüchteter in eine berufliche Qualifizierungsmaßnahme mit dem Ziel, in eine dauerhafte berufliche Ausbildung überzugehen.

Ford bietet in Köln eine sogenannte Einstiegsqualifizierung (EQ) an mit dem Ziel, Teilnehmer ohne Ausbildungsplatz im Rahmen eines elfmonatigen Praktikums auf eine Ausbildung vorzubereiten. 80 Prozent der Teilnehmer gelingt im Anschluss der Sprung in eine Berufsausbildung.

Auf dieser Grundlage wurde ein spezielles Programm für Geflüchtete entwickelt. Gemeinsam mit regulären EQ-Teilnehmern sind sie in kleine Arbeitsgruppen eingeteilt. Drei Tage pro Woche arbeiten die Teilnehmer im Betrieb mit, einen Tag besuchen sie eine Berufsschule. Am fünften Tag gibt es sozialpädagogischen Unterricht. Die Sozialpädagogen widmen sich jedem einzelnen Teilnehmer individuell. Zusätzlich wird den Geflüchteten zur Erlangung des Zertifikates ein Deutschkurs angeboten. Speziell geschulte Ausbilder wurden für die Geflüchteten abgestellt.

Seit dem 1. März 2016 integriert Ford Geflüchtete in die Einstiegsqualifizierung. Bis heute haben fast alle einen beruflichen Anschluss gefunden. Aktuell nehmen 17 geflüchtete Menschen teil. Das Programm wird kontinuierlich ausgebaut.

 

Gunnar Herrmann - Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH

„Wir freuen uns, dass wir jedes Jahr Geflüchteten Praktikumsplätze anbieten konnten. Von dem gemeinsamen Lernen und Arbeiten im EQ-Programm profitieren beide Seiten – Geflüchtete wie auch reguläre Teilnehmer – gleichermaßen. Bisher haben fast alle Absolventen des EQ-Programms für Geflüchtete eine Anschlussausbildung gefunden.“

Gunnar Herrmann
Vorsitzender der Geschäftsführung der Ford-Werke GmbH

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