Besserer Start durch Zugang zu Online-Angeboten

Google unterstützt die Integration von Flüchtlingen vor allem, indem das Unternehmen für die Neuankömmlinge Zugangsmöglichkeiten zu Informationen schafft.

Google unterstützt das „Project Reconnect“, das die Hilfsorganisation NetHope gestartet hat, um Zuwanderern Zugang zu digitalen Informations- und Bildungsangeboten im Internet zu ermöglichen. Dafür stellt das Unternehmen insgesamt 25.000 Chromebooks zur Verfügung. Zudem fördern Google Mitarbeiter mit ihrem technischen und organisatorischen Knowhow die Weiterentwicklung des Projektes, um die Inhalte bestmöglich für die unterschiedlichen Nutzer verfügbar zu machen.

Darüber hinaus hat Google im Rahmen der „Google Impact Challenge“ in diesem Jahr auch Wettbewerbsbeiträge zur Integration geflüchteter Menschen ausgezeichnet. Nun stehen Google-Mitarbeiter den Gewinnern bei der Umsetzung ihrer Integrations-Projekte als Mentoren zur Seite.

Auch als freiwillige Helfer sind zahlreiche Google Mitarbeiter bereits entlang der Flucht- und Migrationsrouten aktiv. Sie setzen ihre Expertise beim Aufbau hyperlokaler Online-Informationsangebote für Hilfesuchende und Helfer sowie bei der Einrichtung von Internetzugängen ein. Zudem engagieren sich die Mitarbeiter bei regelmäßigen Arbeitseinsätzen in Flüchtlingsunterkünften.

Weitere Beispiele für integrationsfördernde Engagements sind Angebote wie etwa ein Youtube-Videoworkshop für jugendliche Flüchtlinge oder die Verbesserung der Google Übersetzer App für die arabische Sprache.

Gleichzeitig hat die Belegschaft durch ihr privates Engagement 1,25 Millionen Euro Spenden zusammengetragen, die das Unternehmen mithilfe seines “gift matching” Programms verdoppelt hat. Zudem hat Google eine digitale Anlaufstelle für Nutzer-Spenden eingerichtet und die hier eingegangenen Spenden ebenfalls verdoppelt, so dass weitere zehn Millionen Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen gesammelt werden konnten.

Philipp Justus - Vice President Central & Eastern Europe
„Wir möchten einen Beitrag leisten, damit die neu in unserem Land ankommenden Menschen Zugang zu digitalen Bildungsangeboten erhalten und somit auch einen besseren Start für ihre Integration. Vereine und Hilfsorganisationen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Behörden und Unternehmen, engagierte Bürgerinnen und Bürger – die Antwort auf die Frage, wer die Herausforderung meistert, ist klar: Wir zusammen!“

Philipp Justus
Vice President Central & Eastern Europe

Dr. Wieland Holfelder - Engineering Director & Site Lead Engineering Centre München
„Die momentane Flüchtlingskrise ist eine der größten Herausforderungen, die das moderne Europa je bewältigen musste. Es ist wahrscheinlich auch die erste große humanitäre Krise, bei deren Lösung Technologie, das Internet und Zugang zu digitalen Informationen eine enorm wichtige Rolle spielen werden. Von daher unterstützen wir mit dem Project Reconnect gemeinnützige Organisationen, die sich um Flüchtlinge in Deutschland kümmern, und stellen so 25.000 Chromebooks zur Verfügung, um über diese offene Plattform geflüchteten Menschen in Deutschland Zugang zu Informationen und Bildungsressourcen zu ermöglichen. “

Dr. Wieland Holfelder
Engineering Director & Site Lead Engineering Centre München

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