Mitarbeiter engagieren sich für Mitmenschen

IKEA setzt sich schon seit Langem für die Menschen ein, die hierzulande Zuflucht suchen. Heute bietet das Unternehmen Geflüchteten an zahlreichen Standorten Perspektiven für den beruflichen Einstieg.

Mit Praktika, Einstiegsqualifikationen, Ausbildungsplätzen und Festanstellungen setzt sich IKEA an zahlreichen Standorten in ganz Deutschland dafür ein, Geflüchtete in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Die einzelnen IKEA Einrichtungshäuser handeln hierbei sehr eigenständig und stimmen ihr Engagement auf die individuellen Rahmenbedingungen vor Ort ab. Tatkräftig im Einsatz sind die Belegschaften, die den Zuwanderern unter anderem als Paten und Mentoren zur Seite stehen. In einigen Einrichtungshäusern üben Mitarbeiter mit ihren neuen Kollegen Deutsch, wofür sie von IKEA freigestellt werden. Viele der Häuser kooperieren bei der Umsetzung ihrer Projekte mit der Agentur für Arbeit, der IHK und weiteren Institutionen. Für die Einstiegsqualifizierung nutzen sie beispielsweise ein spezielles Programm der Agentur für Arbeit zur Berufsorientierung Jugendlicher. In den nächsten Monaten sollen weitere Häuser mit lokalen Kooperationen starten und somit noch mehr Einstiegsmöglichkeiten anbieten. 

Zudem hat sich IKEA schon zu Beginn der vermehrten Migration 2015 umfangreich für die Neuankömmlinge engagiert. So wurde unter anderem die Aktion „Dein Einsatz“ ins Leben gerufen. Mitarbeiter konnten dabei Sachspenden für Projekte beantragen, bei denen sie selbst als Helfer aktiv waren. Die Spenden stellte IKEA dann etwa Erstaufnahmeeinrichtungen schnell und unbürokratisch zur Verfügung. Außerdem entwickelte IKEA gemeinsam mit der Kinderrechtsorganisation „Save the Children“ auch den „Schutz- und Spielraum“, in dem Kinder in Flüchtlings-unterkünften in einer geschützten Umgebung spielen, lernen oder vom Alltag abschalten können. Der deutschlandweit erste Kinderschutz- und Spielraum konnte bereits im Dezember 2015 in Berlin eröffnet werden.

Mirja Viinanen - Stellvertretende Geschäftsführerin, IKEA Deutschland GmbH & Co.KG

„Wir beschäftigen schon lange Kollegen bei IKEA, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen. Wir sehen es als unsere Pflicht an, ihnen Chancen auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu eröffnen und sie bringen ihrerseits ihr Wissen, Engagement und ihre Erfahrung bei uns im Unternehmen ein. Unsere Überzeugung, dass jeder Mensch etwas Wertvolles und Einzigartiges zu bieten hat, bestätigen uns unsere Mitarbeiter mit und ohne Migrationshintergrund jeden Tag wieder aufs Neue.“

Mirja Viinanen
Stellvertretende Geschäftsführerin, IKEA Deutschland GmbH & Co.KG

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