Sprachkurse und berufliche Qualifizierung für Flüchtlinge

innogy fördert durch seine Patenschaft die Kontaktaufnahme von Flüchtlingen zu Anwohnern. Die Ankommenden können so das Leben in ihrer neuen Umgebung kennenlernen und etwas von ihrer eigenen Kultur einbringen. Konkret baut innogy durch diverse Projekte Vorbehalte und Berührungsängste ab. 

Dolmetscher und Sprachkurse

Für das "Ankommen" in Deutschland und die Integration in den Arbeitsmarkt werden gute Deutschkenntnisse benötigt. Daher unterstützt innogy Flüchtlinge durch Dolmetschertätigkeit und beim Erlernen der deutschen Sprache. innogy bietet seinen Mitarbeiter/innen die Möglichkeit, während der Arbeitszeit Flüchtlingen Sprachunterricht zu erteilen. Sie werden dafür von der Arbeit freigestellt. Weitere Projekte wie die Ausbildung zum Integrationslotsen, gemeinsame Aktivitäten mit Flüchtlingen durch unsere Auszubildenden, Gründung eines Dolmetscherpools etc. laufen bereits an. Unser Sprachcafé bringt Muttersprachler mit „Deutsch-Lernern“ zusammen. Gemeinsam spielen sie Alltagssituationen durch, besuchen Museen oder essen gemeinsam Mittag. Das fördert auf der einen Seite den kulturellen Austausch und auf der anderen Seite die Integration in den Betrieb.

Berufliche Qualifizierung

Über unsere ehrenamtlichen Aktivitäten hinaus legen wir unseren Schwerpunkt auf berufliche Qualifikation und bieten Praktikumsstellen, Einstiegsqualifikationen sowie Ausbildungsplätze an. Seit Oktober 2017 bieten wir außerdem 9 gut qualifizierten Geflüchteten mit "chance2start" ein Einstiegsprogramm an. Sie werden für 1 Jahr eingestellt und durch einen Mentoren und einen Fachsprachtrainer optimal vorbereitet. So erweitern auch unsere Kolleginnen und Kollegen zum Beispiel ihr interkulturelles Wissen, üben Moderationstechniken und freies Sprechen – und nebenbei erfahren sie viel Herzlichkeit.Seit 2016 haben über 150 Geflüchtete in unserem Unternehmen erste Schritte in Richtung berufliche Integration gehen können.

Ausbildung von Integrationslotsen

Darüber hinaus unterstützt innogy die Ausbildung von Integrationslotsen, welche Flüchtlingen einen besseren Start in ihrer neuen Umgebung ermöglichen und so die Integration in die Gesellschaft fördern. innogy stellte bis Ende 2017 fünf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für die mehrwöchige Ausbildung zum Integrationslotsen frei und unterstützt sie finanziell. Auch der Pool an Integrationslotsen soll durch einen Aufruf an die innogy Belegschaft vergrößert werden.

Sport verbindet

Damit sich Flüchtlinge, Jugendliche und Erwachsene näher kennenlernen, setzen sich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sportvereinen für Flüchtlinge ein. innogy stellt diese während ihrer Arbeitszeit frei, um Sport- und Vereinsarbeit zu koordinieren sowie einer Trainertätigkeit nachzugehen. Zusätzlich unterstützt innogy auch finanziell, damit Spielmaterialien und Trikots angeschafft werden können.

Begegnungen fördern

Auch Auszubildende engagieren sich konkret für Flüchtlinge bei alltäglichen Angelegenheiten. Beispiele dafür sind das Organisieren von Stadtbesichtigungen sowie Grillfesten mit Flüchtlingen, um sich auszutauschen.

Uwe Tigges - Vorstandsvorsitzender, innogy SE
„Meine Vorstandskollegen und ich sind begeistert, wie groß das Engagement unserer Beschäftigten ist und wie zahlreich ihre vielfältigen Hilfsaktionen sind. Dies ist gesellschaftliches Engagement im besten Sinne.“

Uwe Tigges
Vorstandsvorsitzender, innogy SE

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