Berufliche Qualifizierung und ehrenamtliches Engagement bei innogy

innogy setzt auf berufliche Qualifizierung, weil wir glauben, dass daraus eine Win-Win Situation für alle Beteiligten entstehen kann. Wir haben zugehört – und verstanden, was Geflüchtete für eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt wirklich brauchen. Und das setzen wir in allen Beschäftigungsformen um. So haben bis heute über 180 Geflüchtete bei uns die ersten Schritte in den deutschen Arbeitsmarkt gemacht und viele sind geblieben.

Berufliche Qualifizierung

Derzeit bilden wir 20 Geflüchtete aus, viele von Ihnen wurden mit der Einstiegsqualifizierung „Ich pack‘ das!“ auf die Ausbildung vorbereitet. Insgesamt haben 30 Geflüchtete „Ich pack‘ das!“ durchlaufen. Über 80 Geflüchtete haben Praktika in den verschiedensten Fachbereichen absolviert. Dabei legen wir Wert auf Qualität. Statt kurzfristiger, nicht zielführender Praktika bieten wir seit 2017 chance2start an – Ein Einstiegsprogramm für gut qualifizierte Geflüchtete mit anerkannten Hochschulabschluss, B2-Deutschniveau und erster Berufserfahrung. Sie werden für ein Jahr anhand ihrer fachlichen Qualifikation eingestellt und durch einen professionellen Sprachkurs, Mentoring und Jobcoaching für eine dauerhafte Integration in den Arbeitsmarkt vorbereitet. Von den ersten 9 Teilnehmern konnten wir bereits vier in ein befristetes Arbeitsverhältnis bei innogy übernehmen. Im November 2018 sind erneut 9 Teilnehmer gestartet.

Companius

Companius bietet den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von innogy die Möglichkeit, Integration als Betriebslotse aktiv mitzugestalten. Betriebslotsen unterstützen die Geflüchteten, die einen Arbeitsplatz in unserem Unternehmen gefunden haben, bei den Herausforderungen des alltäglichen Lebens, die durch Sprachbarrieren und kulturelle Unterschiede auftreten. Die Kollegen tauschen sich persönlich aus und üben gezielt bestimmte Alltagssituationen ein. So erhält der neue Arbeitskollege mehr Sicherheit im Hinblick auf anstehende Termine und Sprachbarrieren werden abgebaut. Für ihren persönlichen Austausch in den Tandems werden die innogy Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter entsprechend von der Arbeit freigestellt.

Weitere Projekte

Weitere Projekte wie die Ausbildung zum Integrationslotsen, gemeinsame Aktivitäten mit Flüchtlingen durch unsere Auszubildenden, Gründung eines Dolmetscherpools etc. sind umgesetzt worden. Wir haben bereits über 180 Geflüchteten den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt ermöglicht.  

Sport verbindet

Damit sich Geflüchtete, Jugendliche und Erwachsene näher kennenlernen, setzen sich 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sportvereinen für Flüchtlinge ein. innogy stellt diese während ihrer Arbeitszeit frei, um Sport- und Vereinsarbeit zu koordinieren sowie einer Trainertätigkeit nachzugehen. Zusätzlich unterstützt innogy auch finanziell, damit Spielmaterialien und Trikots angeschafft werden können.

Begegnungen fördern

Auch Auszubildende engagieren sich konkret für Flüchtlinge bei alltäglichen Angelegenheiten. Beispiele dafür sind das Organisieren von Stadtbesichtigungen sowie Grillfesten mit Geflüchteten, um sich auszutauschen.

Uwe Tigges - Vorstandsvorsitzender, innogy SE
„Wir haben zugehört – und verstanden, was Geflüchtete für eine langfristige Integration in den Arbeitsmarkt wirklich brauchen. Und das setzen wir in allen Beschäftigungsformen um.“

Uwe Tigges
Vorstandsvorsitzender, innogy SE

Wie können Sie teilnehmen?

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