Perspektive Gesundheitswesen

Integration von geflüchteten Menschen in die Gesundheits- und Pflegebranche.

Ziel der Patenschaft ist es, zur Integration von Flüchtlingen in das bundesdeutsche Gesellschaftsgefüge bzw. den Arbeitsmarkt beizutragen. Migrantinnen und Migranten sollen im Gesundheitswesen eine Beschäftigung und hier vor allem eine nachhaltige zukunftsfähige berufliche Perspektive finden. Das Programm Perspektive Gesundheitswesen wird in Kooperation mit dem Integration Point Dortmund, ein Zusammenschluss von Jobcenter Dortmund, Agentur für Arbeit Dortmund und der Stadt Dortmund, realisiert. Im Rahmen des Programms werden geflüchtete Menschen, die über eine Qualifikation und/oder Berufserfahrung im Gesundheitswesen verfügen oder sich für einen pflegerischen Beruf interessieren, an eine Berufstätigkeit bzw. Ausbildung im Pflegeberich herangeführt.

Die Patenschaft ist als Programm aufgelegt worden, hat also keinen Endzeitpunkt. Die einzelnen Integrationsbausteine umfassen 6 bis 12 Wochen oder einen längeren Zeitraum, wie dies bspw. im Rahmen des Bundes-Freiwilligen-Dienstes „Sonderprogramm mit Flüchtlingsbezug“ der Fall ist. Seitens der geflüchteten Menschen, welche die Möglichkeit erhalten in der Kath. St.-Johannes-Gesellschaft Dortmund eine Tätigkeit aufzunehmen, ist eine sehr hohe Motivation und Dankbarkeit zu beobachten. Bei den Mitarbeitern wächst die Sensibilität für andere Kulturen und Sprachen, der interkulturelle Faktor der Teams wird stetig fortentwickelt. Zukünftig ist die Durchführung von Berufsanerkennungsverfahren bzw. Anpassungslehrgängen über ihre Krankenpflegeschule in Kombination mit Anerkennungspraktika in den Einrichtungen der gGmbH, geplant. Darüber hinaus ist das Angebot eigener Sprach- und Integrationskurse (Inhalte: fachliche Grundlagen pflegerischen Handelns, Hygiene, Erste Hilfe, Interkulturelle Aspekte, Bewerbungstraining) in Planung.

Klaus Bathen - Hauptgeschäftsführer, Kath. St.-Johannes-Gesellschaft
„Wirken von Mensch zu Mensch.“

Klaus Bathen
Hauptgeschäftsführer, Kath. St.-Johannes-Gesellschaft

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