Gemeinsame Unterstützung unbegleiteter Flüchtlinge

Die Robert Bosch GmbH bereitet junge Flüchtlinge auf das Leben und das Arbeiten in Deutschland vor und unterstützt sie in ihrer neuen Umgebung.

Die Flüchtlingsintegration ist eine nationale Aufgabe, die Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gleichermaßen fordert. Daher leistet Bosch seit Ende 2015 konkrete Beiträge zur Unterstützung. Das Unternehmen sieht sich hierbei in einer langen Tradition des Gründers Robert Bosch, die wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung vereint. Gemeinsam mit engagierten Mitarbeitern unterstützt Bosch Menschen, in der Gesellschaft Fuß zu fassen und ihnen eine Zukunftsperspektive zu bieten. Dazu bringt Bosch im Schwerpunkt vor allem eine mehr als 100-jährige Ausbildungskompetenz ein, um Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren oder auf eine Ausbildung vorzubereiten.

An ca. 30 Standorten bietet das Unternehmen nun seit 2016 Zusatzpraktika für rund 750 Flüchtlinge an. Diese ausbildungsnahen Praktika werden lokal und bedarfsorientiert in Zusammenarbeit mit örtlichen Behörden und Programmen angeboten (PerF, LAURA, Bayern-Turbo etc.). Es handelt sich um Qualifizierungsmaßnahmen und Unterstützung auf dem Weg in Beschäftigung und Ausbildung. Die Programme bieten Bildung, Spracherwerb und Praxiserfahrung. Bosch übernimmt dabei in der Regel den Praxispart. Die Ausbilder wurden in einer interkulturellen Schulung auf die spezielle Herausforderung vorbereitet.

Eines dieser Projekte findet in Immenstadt/Allgäu statt. Dort werden unbegleitete jugendliche Flüchtlinge in rollierend zu besetzende Praktikumsplätze vermittelt. Initiiert und begleitet wird diese Aktivität von Auszubildenden, Werkleitung und weiteren Mitarbeitern vor Ort. Ergänzt werden diese Angebote durch lokale Aktivitäten und ehrenamtliches Engagement von Bosch-Mitarbeitern in vielfältiger Form, orientiert an den konkreten Bedürfnissen vor Ort. Erfahrungen können auf einer zentralen Kommunikationsplattform ausgetauscht werden.

Durch Spenden von Mitarbeitern, die das Unternehmen auf 820 000€ verdoppelt hat, wurden in 2016 außerdem 113 von Mitarbeitern vorgeschlagene Projekte unterstützt. Im Rahmen einer weiteren Spendeninitiative der Mitarbeiter, deren Summe das Unternehmen wiederum verdoppelt, werden auch in 2017 weitere Projekte engagierter Mitarbeiter unterstützt.

Es ist beabsichtigt, das Engagement in 2018 im ähnlichen Umfang fortzusetzen. Der Fokus liegt auf der Nachhaltigkeit der Maßnahmen, die durch eine enge Kooperation mit Verbänden, Behörden, dualen Partnern und anderen Unternehmen gestärkt wird. Weitere Schwerpunkte sind Stipendienangebote in MINT-Fächern und verstärkte Angebote zur Chancengleichheit jüngerer Flüchtlinge.

Dr. Volkmar Denner - Vorsitzender der Geschäftsführung, Robert Bosch GmbH
„Die Integration von Flüchtlingen ist eine gesellschaftliche Aufgabe von überragender Bedeutung. Daher wollen auch wir bei Bosch einen aktiven Beitrag zur Unterstützung der Integration leisten. Wir sehen uns hier in einer langen Tradition, die wirtschaftliches Handeln und soziale Verantwortung vereint. Gemeinsam mit unseren engagierten Mitarbeitern wollen wir so Menschen unterstützen, in unserer Gesellschaft Fuß zu fassen und ihnen eine Zukunftsperspektive bieten.“

Dr. Volkmar Denner
Vorsitzender der Geschäftsführung, Robert Bosch GmbH

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