Praktikums- und Studienplätze als Einstieg in die IT-Branche

Flüchtlinge brauchen nachhaltige Unterstützung, um sich eine sichere Zukunft aufzubauen. Durch Ausbildungs- und Einstellungsprogramme fördert SAP die Integration von Flüchtlingen in den deutschen Arbeitsmarkt und die Gesellschaft.

Die Initiative "Engaging for Refugees" zielt darauf ab, Flüchtlingen mit einschlägiger Berufserfahrung, Studienerfahrung oder ausgeprägten IT-Kenntnissen die Teilnahme an Ausbildungs- und Einstellungsprogrammen anzubieten.

Seit dem Start der Initiative im Januar 2016, konnte SAP 100 Praktikantenstellen besetzen. Während ihres Praktikums betreut ein persönlicher Buddy die Flüchtlinge. Dies soll den Praktikanten Wege in den deutschen Arbeitsmarkt aufzeigen und neben ihrer beruflichen auch ihre soziale Integration fördern. Die Einsatzgebiete der Praktikanten reichen von Softwareentwicklung und -design bis hin zu Marketing und Produktmanagement. Die Praktika dauern in der Regel sechs Monate.

Fünf Folgeverträge wurden von den Flüchtlingen, die ihr Praktikum bereits beendet haben, unterzeichnet; weitere sind in Bearbeitung. Dies entspricht einer Quote von mehr als 20 Prozent. Der Prozentsatz an Übernahmen ist vergleichbar mit dem herkömmlicher Praktikanten.

Zusätzlich haben zwölf Flüchtlinge ihr Duales Studium im Bereich internationale Wirtschaftsinformatik an der DHBW und bei SAP begonnen.

SAP wird das Praktikantenprogramm für Flüchtlinge weiterführen und erneut bis zu 100 Plätze besetzen. Ebenso plant das Unternehmen, zum Herbst 2017 wieder bis zu zwölf DH-Studenten eine duale Ausbildung zu ermöglichen.

Stefan Ries - Mitglied des Vorstands, SAP SE
„Wir wollen geflüchteten Menschen helfen, mit uns Erfolg zu haben. Grundsätzlich gilt: Je vielfältiger ein Unternehmen ist, desto besser repräsentiert es auch die Gesellschaft und umso erfolgreicher ist es.“

Stefan Ries
Mitglied des Vorstands, SAP SE

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