Sprache als Schlüssel für die Integration

Seit Herbst 2015 engagiert sich der Spezialglashersteller SCHOTT für die Integration von Flüchtlingen.

In 17 Deutschkursen hat das Unternehmen rund 120 Geflüchtete aus Ländern mit einer hohen Anerkennungsquote zum A1-, A2- oder B1-Sprachniveau geführt. Dabei legte SCHOTT großen Wert darauf, dass den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in den Sprachkursen auch grundlegende Werte und Regeln unserer Gesellschaft vermittelt wurden. Die Kurse wurden geleitet von Studierenden mit dem Berufsziel Lehrer. Durch ihr großartiges Engagement und die große Motivation der Teilnehmer lag die Erfolgsquote in den Kursen höher als 90 Prozent.

Anerkannten Asylbewerbern bietet SCHOTT im Rahmen seiner Möglichkeiten Perspektiven zur beruflichen Orientierung und Integration – durch Praktika, Einstiegsqualifizierung und Ausbildung. Derzeit absolvieren drei junge Männer im Mainzer Hauptwerk eine Ausbildung zum Industriemechaniker bzw. zum Maschinen- und Anlagenführer. Zwei weitere befinden sich in Einstiegsqualifizierungen und können bei Erfolg ab September 2018 ebenfalls eine technische Ausbildung beginnen. Zudem beteiligt sich das Unternehmen an einem Projekt der IHK Rheinhessen und des Industrie-Instituts für Lehre und Weiterbildung (ILW) in Mainz, in dem Flüchtlinge ab 18 Jahren mit fortgeschrittenen Sprachkenntnissen und Interesse an Technik an Ausbildungsmöglichkeiten herangeführt werden.

Dr. Frank Heinricht - Vorsitzender des Vorstandes, SCHOTT AG
„Wir von SCHOTT unterstützen die Integration von Flüchtlingen, weil bei dieser nationalen Aufgabe alle gesellschaftlichen Kräfte gefordert sind und die Wahrnehmung gesellschaftlicher Verantwortung in unserem Unternehmen seit jeher einen hohen Stellenwert hat.“

Dr. Frank Heinricht
Vorsitzender des Vorstandes, SCHOTT AG

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