Integration in den Arbeitsmarkt – nachhaltiges Programm seit 2015

Gesellschaftliches Engagement ist seit Bestehen des Unternehmens ein zentrales Element der Siemens Firmenphilosophie. Das Unternehmen engagiert sich vielfältig für die Integration von Geflüchteten in Deutschland. Siemens und seine Mitarbeiter/innen haben seit Beginn der Flüchtlingskrise bereits viel getan, um die erste Not der ankommenden Menschen zu lindern.  

Auf den erfolgreichen Konzepten und Erfahrungen, die seither gemacht wurden, blickt die Firma stolz zurück und entwickelt basierend darauf ihre Unterstützungsprogramme seit 2015 stetig weiter. Zwei Initiativen gilt es besonders hervorzuheben:  

Eine Initiative ist das Angebot von Ausbildungsvorbereitungsklassen an mittlerweile fünf Standorten mit 6 Klassen und knapp 100 Geflüchteten in Deutschland. Ziel der 6-monatigen Förderklassen ist es, einen soliden Grundstein für einen erfolgreichen Start in die Ausbildung und ins spätere Berufsleben zu legen. Die Klassen sehen eine intensive Sprachförderung vor, berufsvorbereitende Maßnahmen im Bereich Mechanik und Elektronik sowie kulturelle und sportliche Aktivitäten mit anderen Auszubildenden, um auch die soziale Integration zu fördern.  

Zusätzlich stehen jährlich über 100 Praktikumsplätze für bereits qualifizierte Flüchtlinge an 23 Siemens-Standorten zur Verfügung. Dieses zwölfwöchige Praktikumsprogramm richtet sich an Geflüchtete, die bereits eine Vorqualifikation besitzen. Der Erwerb praktischer Kenntnisse und Erfahrungen steht hier im Vordergrund, um die Geflüchteten auf den deutschen Arbeitsmarkt vorzubereiten. Eine Integration in den Arbeitsmarkt ist der Schlüssel für eine gelungene Integration. Die Nachhaltigkeit des Konzepts zeigt sich unter anderem durch die Vielzahl von weiterführenden Beschäftigungen und Anschlussmaßnahmen. Außerdem dient das Praktikum als Türöffner bei anderen Unternehmen.  

Die Zahlen sprechen für sich. So haben in den vergangenen zwei Jahren bereits rund 250 Flüchtlinge an unterschiedlichen Standorten ein Praktikum absolviert und rund 160 Schüler die Förderklassen besucht.

Janina Kugel - Personalvorstand und Arbeitsdirektorin, Siemens AG
„Erfolgreiche und vor allem nachhaltige Integration braucht Zeit und Geduld – sie lässt sich nicht im Sprint erledigen, sondern erfordert einen langen Atem. Die Integration der ankommenden Menschen verlangt maßgeschneiderte Konzepte, die gleichermaßen fördern und fordern, um bei uns anzukommen und den Einstieg in den Arbeitsmarkt zu schaffen. Bei Siemens leisten wir einen Beitrag zur Integration aus Überzeugung!“

Janina Kugel
Personalvorstand und Arbeitsdirektorin, Siemens AG

Wie können Sie teilnehmen?

Sie haben sich von „Wir zusammen“ inspirieren lassen und möchten mit einem eigenen Integrationsprojekt mitmachen?
Dann schließen Sie sich uns an!