Mit „SPRINT“ in die Ausbildung

Die erfolgreiche Gewinnung, Entwicklung und Bindung qualifizierter Nachwuchskräfte war schon immer eine wesentliche Grundvoraussetzung für die Zukunft von temps. Das Unternehmen möchte Menschen mit Migrationshintergrund für sich gewinnen. Geflüchtete, die die Sprache gut beherrschen und ihren Lebensunterhalt selbst sichern können, werden die Zukunft von Temps und des gesamten Landes positiv gestalten.

Seit Anfang 2016 gestaltet die temps GmbH das Projekt „SPRINT“ mit. SPRINT 3 startete 2016 mit 17 Teilnehmern, SPRINT 7 in 2017 mit 9 Teilnehmern. „SPRINT-Dual“ ist die Fortsetzung von SPRINT. In einem halben Jahr wurden 10 Teilnehmer gezielt auf eine qualifizierte Berufsausbildung bei temps ab 08/2017 vorbereitet. Auch das Projekt „BAVKA“ liegt dem Unternehmen am Herzen. Hier haben 8 Schüler an 3 Tagen/Woche Einblick in die Tätigkeiten des Malerhandwerks. Sie können ihren Hauptschulabschluss erwerben und sich für einen Ausbildungsplatz qualifizieren.

Mit der Handwerkskammer Hannover und weiteren Vertretern bildet temps die „Task Force: Flüchtlinge & Ausbildung“. Durch Kooperationen speziell mit (Berufs-) Schulen und Handwerkskammern pflegt das Unternehmen die Nähe zu Schülern, Lehrern sowie Schulleitern und kann somit das Berufsfeld „Farbe“ positiv bewerben. Neben den üblichen Stellenanzeigen forciert Temps die Öffentlichkeitsarbeit u.a. durch eigene Beiträge und Interviews im Radio/TV sowie im Rahmen von zahlreichen Podiumsdiskussionen, um auf die eigene Flüchtlings- und Ausbildungsarbeit aufmerksam zu machen. Die Mitarbeiter nehmen an Ausbildungsmessen der unterschiedlichsten Trägerschaften teil.

Trotz der Betriebsgröße bewahrt sich temps ein hohes Maß an Flexibilität, um auf unterschiedlichste Aufgabenstellungen und Anforderungen schnell reagieren zu können. Dies ist insbesondere dann sehr hilfreich, wenn es um Ausbildungs-Quereinsteiger geht, wie u.a. aus den beschriebenen SPRINT-Projekten.

Durch verschiedenste Sponsoring-Aktionen und Spenden unterstreicht temps sein soziales Engagement und die Wahrnehmung der unternehmerischen Verantwortung für die Gesellschaft. In 2017 konnten in der temps-Gruppe 24 neue Lehrstellen besetzt werden, davon 20 in Neustadt, wovon 5 Auszubildende mit Migrationshintergrund aus dem Projekt SPRINT stammen und 10 weitere einen Migrationshintergrund haben. In der Belegschaft hat das Unternehmen 74 Mitarbeiter, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen. In der gesamten temps-Gruppe mit rd. 450 Mitarbeitern sind 21 unterschiedliche Nationen vertreten. Die Integrationsarbeit stößt auf großes Interesse in der Öffentlichkeit und in den Medien. Sie findet außerdem Anerkennung im Kultus- und im Wirtschaftsministerium Niedersachsens. Für die Bemühungen, Mitmenschen mit Migrationshintergrund in die Gesellschaft und in das Berufsleben zu integrieren, wurde temps für die Verleihung des Niedersächsischen Integrationspreises 2016 und 2017 nominiert.

Für das soziale Engagement mit dem SPRINT-Projekt erhielt temps im November 2016 bei der Volkswagen-Preisverleihung „Der Goldene Bulli“ in Berlin den 2. Preis. In Zukunft möchte das Unternehmen die Projekte SPRINT, SPRINT-Dual und BAVKA weiter entwickeln, um noch mehr junge Menschen integrieren, gezielt auf das Berufsleben vorbereiten und für das Unternehmen gewinnen zu können. Die Teilnehmer aus den Projekten SPRINT (7) und BAVKA möchte temps in die reguläre Ausbildung überführen. Das Unternehmen möchte den Kreislauf der Projekte „SPRINT/BAVKA - SPRINT-Dual - Ausbildung“ auch in Zukunft fortführen und damit den Teilnehmern eine reguläre 3-jährige Berufsausbildung ermöglichen.

Ulrich Temps - Geschäftsführender Gesellschafter, temps Gruppe
„Ich habe immer nach interessanten, zielgerichteten Möglichkeiten gesucht, mich mit unserem Unternehmen - im Rahmen der Flüchtlingshilfe – nachhaltig zu engagieren. Mit den Projekten SPRINT, SPRINT-Dual und darüber hinaus mit dem BAVKA-Projekt wurde uns dieses ermöglicht. Mit unserem Engagement können wir den jungen Menschen – in der Regel mit Migrationshintergrund – eine sehr gute berufliche Perspektive bieten und damit die Zukunft dieser jungen Menschen, unseres Unternehmens und unseres Landes positiv gestalten.“

Ulrich Temps
Geschäftsführender Gesellschafter, temps Gruppe

Erfolgsgeschichte

Bei temps erlernt Suod A. seinen Traumberuf

Lackierer zu werden, wünschte sich Suod A. schon immer. Doch bevor er diesen Beruf in seiner Heimat Irak ergreifen konnte, musste er sie verlassen. Seine Flucht führte den heute 21-jährigen nach Deutschland, wo er vom Sprach- und Integrationsprojekt für jugendliche Flüchtlinge (kurz...

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