Malerwerkstätten Mohr bieten Geflüchteten Perspektiven im Handwerk

Die Malerwerkstätten Gerhard Mohr in Bochum bilden junge Geflüchtete zum Maler und Lackierer aus. Mitarbeiterpaten unterstützen die Ausbildung und bei privaten Problemen steht man helfend zur Seite.


Seit 2015 bildet das Familienunternehmen Gerhard Mohr Geflüchtete zum Maler und Lackierer aus. Zusätzlich stellt der Betrieb Plätze für eine einjährige, durch die Bundesagentur für Arbeit angebotene, Einstiegsqualifizierung auf den Ausbildungsstart zur Verfügung. Die Teilnehmer der Qualifizierungen werden von vornherein in die parallel verlaufenden Ausbildungsjahrgänge eingebunden. Ziel ist es, sie nach Abschluss der Qualifizierung in ein Ausbildungsverhältnis zu übernehmen. Sie besuchen die Berufsschule und externen Ausbildungsveranstaltungen genauso wie die anderen Auszubildenden auch.


Auszubildende und Qualifikanten erhalten zusätzlich außerbetriebliche Förderung und ausbildungsbegleitende Hilfen, sowie innerbetriebliche Nachhilfe durch einen Ausbildungsbetreuer und andere Auszubildende aus dem Betrieb. Angelika Mohr, sowie der Personalbeauftragte unterstützen bei allen privaten Problemen wie z. B. bei Wohnungssuche, Arztbesuchen, Schul- und Behördenangelegenheiten. Die Firma leistet bei Bedarf finanzielle Unterstützung und bürgt für die jungen Menschen.


Regelmäßig absolvieren junge Migranten Kurzzeit- und auch Langzeitpraktika im Betrieb.

Christian Mohr - Geschäftsführer, Gerhard Mohr Malerwerkstätten GmbH & Co. KG

„Seit der Gründung vor 95 Jahren haben sich die Malerwerkstätten schon immer sehr stark sozial engagiert. Für uns und das Handwerk insgesamt betrachten wir das Projekt als wegweisend. Neben der beruflichen Integration der Flüchtlinge führt es zum Abbau von Vorurteilen und Hemmschwellen im gemeinsamen Umgang mit Mitarbeitern und Kunden. Dem Betrieb hilft es überdies Ausbildungsengpässe durch Bewerbermangel auszugleichen.“

Christian Mohr
Geschäftsführer, Gerhard Mohr Malerwerkstätten GmbH & Co. KG

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