WERDER BEWEGT - Lebenslang tolerant

Werder Bremen steht seit Jahren für ein ausgeprägtes soziales Engagement in Bremen und der Umgebung. Mit der CSR-Marke WERDER BEWEGT engagieren sich die Grün-Weißen unter anderem in mehreren Programmen für geflüchtete Jugendliche und Kinder. Das Credo lautet dabei stets: Mit Nachhaltigkeit eine dauerhaft gelungene Integration fördern. Denn eine Willkommenskultur ist nur mit Willkommensstruktur möglich.

SPIELRAUM-Programm mit zusätzlichem Mitarbeiter für zahlreiche Angebote

Mit SPIELRAUM und ‚Bleib am Ball‘ setzt sich die CSR-Marke WERDER BEWEGT seit vier Jahren dafür ein, dass Kindern und Jugendlichen mit Fluchterfahrung gesellschaftliche Teilhabe erleichtert wird. In den letzten vier Jahren haben sie gemeinsam zahlreiche Sport- und Bildungsangebote aufgebaut. Es gibt Trainingseinheiten, Feriencamps, Turniere und vieles mehr. In die Programme fließen jeweils die sportliche Expertise des SV Werder Bremen und die sozialpädagogische Kompetenz von REFUGIO, ein Beratungs- und Behandlungszentrum für Flüchtlinge und Folteropfer und Kooperationspartner, ein. Um die Qualität zu sichern wurde zudem im Dezember 2015 ein erfahrener Mitarbeiter zur Koordination der zahlreichen Angebote eingestellt.

6.300 erreichte Kinder und Jugendliche in Saison 2015/2016

Sie betreuen in ihren eigenen Projekten pro Woche rund 70 jugendliche Flüchtlingsmädchen und -jungen, in denen der Partner sind es weitere 70. In den offenen Angeboten in den Stadtteilen nehmen nochmals wöchentlich circa 60 Jugendliche teil, davon immer mehr Geflüchtete. Ein erheblicher Teil der Freikarten werden an die eigenen Flüchtlingsprogramme oder die der Partner vergeben. In der letzten Saison erreichten sie aufgerechnet rund 6.300 Kinder und Jugendliche.

Unterstützung des Profiteams durch Sportkoordinator

Darüber hinaus beschloss der Mannschaftsrat der Profis eine nachhaltige Unterstützung für Geflüchtete zu leisten. Den Spielern war wichtig, dass den oft traumatisierten Menschen mit Fluchterfahrung „Zeit“ gespendet wird, in dem sich Menschen um sie kümmern, sie betreut werden, um zusammen neue Sozialräume zu erschließen. Der Mannschaftsrat des SV Werder Bremen wollte sich selbst einen Eindruck verschaffen, mit den Jugendlichen ins Gespräch kommen und herausfinden, was wirklich gebraucht wird. Ergebnis dieses Treffens war das Ziel, einer Wohneinrichtung für Geflüchtete im Stadtteil Bremen Walle einen Sportkoordinator zu finanzieren. Ein „Kümmerer“, der sich durch den Sport mit den Jugendlichen vernetzt und ihnen über den Sport neue Sozialräume erschließt. Mitte Juni nahm der Sportkoordinator seine Arbeit in einer Einrichtung mit 88 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen auf.

Dr. Hubertus Hess-Grunewald - Präsident, Sport-Verein „Werder“ v. 1899 e. V.
„Das Credo von Werder Bremen ist stets die nachhaltige Förderung einer dauerhaften Integration! Denn eine Willkommenskultur ist nur mit Willkommensstruktur möglich. So haben wir in den letzten vier Jahren gemeinsam mit dem Trauma- und Therapiezentrum Refugio zahlreiche Sport- und Bildungsangebote mit integrativer Wirkung aufgebaut, die jugendlichen Geflüchteten in Bremen zu Gute kommen.“

Dr. Hubertus Hess-Grunewald
Präsident, Sport-Verein „Werder“ v. 1899 e. V.

Wie können Sie teilnehmen?

Sie haben sich von „Wir zusammen“ inspirieren lassen und möchten mit einem eigenen Integrationsprojekt mitmachen?
Dann schließen Sie sich uns an!